Eisbahn Stellingen:

Nachdem die Hamburger Mannschaften ihre Spiele zuvor auf einer Eisfläche im Freizeitpark Planten un Blomen hatten austragen müssen, wurde 1969 mit dem Bau eines Eishockeyfeldes innerhalb des 1961 errichteten in Hamburg-Stellingen begonnen, welcher schließlich 1970 abgeschlossen wurde. 1995 erfolgte die Überdachung der bisherigen Freiluft-Eisfläche einschließlich der 250 Meter langen Radrennbahn mit einem 7000 Quadratmeter großen Zeltdach. Bis zu ihrem Umzug in die 1978 eröffnete Eissporthalle Farmsen trug die Eishockeymannschaft des Hamburger SV ihre Heimspiele im Eisstadion Stellingen aus, die Frauen des Vereins spielen noch heute auf der Eisbahn an der Hagenbeckstraße. Bei Eishockeyspielen finden 1.500 Zuschauer im Stadion Platz.

Eisbahn Wallanlagen:

Die Eisbahn in den Hamburger Wallanlagen, einem Teil der Parkanlage von Planten un Blomen am Holstenwall, wurde im Jahre 1971 im Rahmen der Umgestaltung des Parks zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA 1973) als Nachfolger einer seit dem Ende des 19. Jahrhunderts an verschiedenen Standorten bestehenden Eisbahn (auf dem Heiligengeistfeld, später im Park selbst) errichtet. Die heutige INDOO Eisarena Planten un Blomen zählt mit 4300 Quadratmetern Eisfläche noch heute zu den größten Freiluft-Kunsteisbahnen der Welt, wird allerdings nicht mehr für Eishockeyspiele genutzt (im Sommer Rollschuhbahn).

Eissporthalle Farmsen:

Die Eissporthalle in Hamburg-Farmsen (auch Eisland) wurde 1978 eröffnet und hat heute eine Kapazität von 2.300 Plätzen. Heute ist das Stadion Heimspielstätte der Crocodiles Hamburg.

 

O2 World Hamburg:

Die O2 World Hamburg (bis April 2010 Color Line Arena) wurde am 8. November 2002 eröffnet und ist heute Heimstadion der Hamburg Freezers. Sie liegt im Stadtteil Bahrenfeld in direkter Nachbarschaft des Fußballstadions Imtech Arena.

Die Halle ist 150 Meter lang, 110 Meter breit und hat eine Höhe von 33 Metern. Die maximale beträgt 16.000 Besucher, bei Sportveranstaltungen durch den Wegfall der Innenraum-Plätze nur 12.947. Die Baukosten betrugen rund 83 Mio. Euro. Finanziert wurde der Bau des Stadions vom finnischen Unternehmer Harry Harkimo und von der Stadt Hamburg, die Harkimo das Grundstück für einen symbolischen Preis von einer Mark verkaufte und als vorbereitende Maßnahme für 12 Mio. Mark (etwa 6,1 Mio. Euro) Verbesserungen der Infrastruktur ausführen ließ. Im Oktober 2007 wurde die Halle für geschätzte 75 Millionen Euro an die Anschutz Entertainment Group, den Inhaber der Hamburg Freezers, verkauft.

Volksbank-Arena:

Im Rahmen des Masterplans Sportpark Hamburg wurde im Dezember 2006 die Planungen für den schon länger geforderten Bau einer neuen Eis- und Ballsportarena im Altonaer Volkspark vorgestellt, die 2008 fertiggestellt wurde und den Namen Volksbank Arena erhielt.

Neben den Handballern des HSV Hamburg wird die Arena vor allem von den Hamburg Freezers zu Trainingszwecken und für Testspiele genutzt. Außerdem steht die Halle zum öffentlichen Eislauf zur Verfügung.

Quelle: Wikipedia